• Leerstandsmanagement und Innenentwicklung

Beiträge zu den Themen Leerstandsmanagement und Innenentwicklung

Fallen in einem Ort immer mehr Gebäude leer oder stehen in der Innenstadt immer häufiger Läden leer, so hat dies Auswirkungen auf das gesamte Ortsbild und die Außenwirkung einer Stadt oder Gemeinde. Bedingt durch den demographischen Wandel kämpfen insbesondere im ländlichen Raum Kommunen mit dieser Problematik. Die Corona-Krise verschärft dies Thematik durch eine starke Zunahme an leerstehenden Ladengeschäften in den Innenstädten. Kommunen sollten daher ein aktives Leerstandsmanagement aufbauen, was im Zuge einer Fokussierung auf die Innenentwicklung, die eine nachhaltige Reduzierung des Flächenverbrauchs in Deutschland erforderlich macht, zwingend als Aufgabe auf die Verwaltungen zukommt.

Studie: Vitale Innenstädte

Zum dritten Mal nach 2014 und 2016 hat das IFH Köln im Jahr 2018 das Projekt „Vitale Innenstädte“ angestoßen, um den Status quo in Deutschlands Innenstädten bewerten zu lassen. 116 Städte verschiedener Größe folgten dem Ruf.

Gemeinsames Immobilienportal der SpessartKraft-Kommunen

„Innen- vor Außenentwicklung“ – unter diesem Leitziel haben sich die neun Kommunen der SpessartKraft Dammbach, Eschau, Heimbuchenthal, Leidersbach, Mespelbrunn, Mönchberg, Röllbach, Rothenbuch und Weibersbrunn zusammengetan, um das Flächen- und Leerstandsmanagement in ihren Gemeinden weiterzuentwickeln.

Von wegen Landflucht!

Die Kleinstadt Wanfried im Werra-Meißner-Kreis kämpft seit vielen Jahren aktiv und erfolgreich gegen den zunehmenden Leerstand im Innenstadtbereich. Mit einem kommunalen Immobilienportal schaft sie einen vollständigen Überblick über verfügbare Immobilienangebote.

Umfrage: Stand der Innenentwicklung in Deutschland

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung sieht bis 2030 eine Reduzierung des Flächenverbrauchs in Deutschland auf 30 ha pro Tag vor. Von diesem Ziel sind wir mit derzeit ca. 58 ha Flächenverbrauch pro Tag noch weit entfernt! In einigen Bundesländern steigt der Flächenverbrauch derzeit sogar wieder an.

Oberstes Ziel: Flächenverbrauch reduzieren – Main-Kinzig-Kreis erfasst seine Entwicklungspotenziale digital

Der Main-Kinzig-Kreis steht bei Unternehmensansiedlungen vor großen Herausforderungen, denn im Kreis werden die Gewerbeflächen knapp. Allerdings gibt es kreisweit in jeder Kommune Entwicklungspotenziale wie Brachflächen, Leerstände und unbebaute Grundstücke die besser genutzt werden können. Diese Innenentwicklungspotenziale werden nun in einem Projekt unter Federführung der Kreiswirtschaftsförderung digital erhoben.

Umfrage: Leerstandsmanagement infolge der Corona-Krise

Vom 02. bis 27. April hat die immovativ GmbH Kommunalverwaltungen aus ganz Deutschland zum Thema „Kommunales Leerstandsmanagement infolge der Corona-Krise“ befragt. Die Ergebnisse der Online-Umfrage können Sie hier abrufen.